ROBUST RRT 24

Technische Daten

Allgemeine Daten
Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke
ROBUST RRT 24
Sicherheitskategorie
Typ 2 gemäß EN-/IEC 61496-1,-2
Betriebsreichweite 1)
mit PM 4-300 0,5 - 2,5 m
mit PM 4-300V 1,5 - 8 m
Ansprechzeit Sensor 20 ms
Schutzart IP 67
VDE-Schutzklasse 1
Umgebungstemperatur (Betrieb/Lager) -25 °C .. .+55 °C / -30 °C ... +70 °C
Betriebsspannung UB 24 V DC ± 15 %
Restwelligkeit 15 % von UB
Stromaufnahme ca. 300 mA (ohne Last)
Schaltausgang 2) pnp-Transistor
Ausgangsstrom max. 200 mA
Funktion hellschaltend
Anschlußart Schraubklemmen, max. 2,5 mm2
Gewicht 1800 g
Lichtquelle LED, Infrarot (Wechsellicht)
Wellenlänge 880 nm
Strahlabstand 300 mm
Schaltfrequenz Sensor 50 Hz
Testaktivierung TA (high aktiv) Sender aktiv 3 mA
Sender Sender inaktiv 1 mA
Eingangswiderstand 5 k
Ansprechzeit 400 ms
Empfänger
LED rot
LED grün blinkend
LED grün

Lichtweg unterbrochen
Lichtweg frei, keine Funktionsreserve
Lichtweg frei, mit Funktionsreserve
Sender
LED gelb
Sender aktiviert
Gehäuse Aluminium-Strangpreßprofil
Farbe RAL 1021, gelb (blei- und cadmiumfrei)
Optik Glas mit Optikheizung
Kabelanschluß Verschraubung PG 11 mit Zugentlastung
Einbaulage beliebig
Befestigung mit M6 Nutensteine, positionierbar

1) Betriebsreichweite: empfohlene Reichweite mit Funktionsreserve

2) 1 = Transientenschutz, 2 = Verpolschutz, 3 = Kurzschlußschutz für alle Ausgänge

Hinweise

Die Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke ist nur in Verbindung mit einem sicherheitsrelevanten Steuerungssystem der zu schützenden Maschine, in dem die zyklische Testung des Senders und Empfängers nach EN-/IEC 61496-1 durchgeführt wird, eine berührungslos wirkende Schutzeinrichtung (ESPE). Geeignet sind hierfür z. B. die Interface-Bausteine der MSI-Familie.
Das Netzteil, an dem die Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke betrieben wird, muß die Veränderung und Unterbrechung der Versorgungsspannung gemäß EN-/IEC 61496-1 abfangen.

Testung:

Im Betriebszustand ist der Aktivierungseingang am Sender high aktiv geschaltet (+ 24 V DC). Für die Testung wird der Eingang kurzzeitig abgeschaltet ( 2 V, mindestens 10 ms). Der Empfänger schaltet dann ebenfalls kurzzeitig ab. Dieser Funktionstest wird in der Überwachungseinheit entsprechend ausgewertet. Zusätzlicher Vorteil dieser Testmethode ist die Überwachung der Steuerleitung zum Sender und der Ausgangsleitung vom Empfänger.