|
Anlauf-/Wiederanlaufsperre (RES) Die Anlauf-/Wiederanlaufsperre-Funktion von SOLID-4E verhindert die automatische Freigabe der Sicherheitskreise bei Einschalten oder bei Wiederkehr der Versorgungsspannung nach Stromausfall. Nur durch Drücken und Loslassen der Start-/Restart-Taste innerhalb eines Zeitfensters schaltet der Empfänger in den EIN-Zustand.
Schützkontrolle (EDM)
Die Funktion „Schützkontrolle“ überwacht dynamisch die dem SOLID-4E nachgeschalteten Schütze, Relais oder Ventile. Voraussetzung dazu sind Schaltelemente mit zwangsgeführten Rückführkontakten (Öffner).
Diagnose-Funktion: Verschmutzungs- und Störmeldeausgang
SOLID-4 verfügt zu Diagnosezwecken über einen kurzschlussfesten Meldeausgang für “Schwachsignal bzw. Störung” des Systems, zur Weiterleitung der Störmeldung an die Maschinensteuerung.
Testeingang
SOLID-4 verfügt als AOPD Typ 4 über eine permanente Selbstüberwachungsfunktion, die Fehler im System sowie Quer- und Kurzschlüsse an den Ausgangsleitungen des Maschinen-Interface selbsttätig aufdeckt. Ein externes Testsignal ist hierzu nicht erforderlich. Um die nachgeschalteten Schütze zu testen, kann eine externe Steuerung (z.B. Schützkombination) über ein Testsignal (= Pin4 des Senders auf 0V oder frei) die OSSD-Ausgänge des Empfängers abschalten und das Abfallen der Schaltglieder aufprüfen. Die Testzeitsignal-Zeit beträgt maximal 3 Sekunden. Nach dem Test gehen die OSSDs auch bei aktivierter Anlauf-/Wiederanlaufsperre in den EIN-Zustand über, sofern das Schutzfeld nicht unterbrochen ist.
Wählbare Übertragungskanäle
Zwei einstellbare unterschiedliche Übertragungskanäle (Strahlkodierungen) verhindern unerwünschte Fehlschaltungen druch optisches übersprechen benachbarter Geräte.
|