Safety Applikationen

Sicherung von Gefahrstellen

Sicherung von Gefahrstellen

Anforderung:

Die Gefahrstelle an einer Maschine oder Anlage soll durch eine berührungslos wirkende Schutzeinrichtung gesichert werden. Der notwendige Abstand zwischen Schutzeinrichtung und Gefahrstelle soll dabei möglichst gering sein.

 

Lösung:

Die Sicherheits-Lichtvorhänge der MLC-Baureihe bieten mit verschiedenen Aufl ösungen von 14 bis 40 mm eine sichere Finger- und Hand-Erkennung. So können geringe Sicherheits-Abstände zwischen Sicherheits-Sensor und Gefahrstelle realisiert werden.

Sicherung von Gefahrstellen, mit Untergreif- oder Hintertretschutz

Anforderung:

Der Zugriff zur Gefahrstelle soll durch einen Sicherheits-Lichtvorhang gesichert werden. Ist ein Untergreifen oder Hintertreten diese Sensors möglich, so ist ein weiterer Sicherheits-Lichtvorhang zur Erkennung dieser Situationen notwendig.

 

Lösung:

Die kaskadierbaren Sicherheits-Lichtvorhänge MLC 520 und MLC 520-S ermöglichen die Verkettung von bis zu 3 Segmenten. Diese werden über einen gemeinsamen Anschluss in die Steuerung eingebunden. So wird die Installation einfach und kostengünstig.

Sicherung von Gefahrstellen, mit zulässigen Objekten im Schutzfeld

Anforderung:

Bei der Sicherung der Gefahrstelle muss ein Eingriff in das Schutzfeld erkannt werden. Feste oder bewegliche Maschinenteile bzw. Werkstücke im Schutzfeld sollen jedoch zugelassen werden und dürfen nicht zur Abschaltung führen.

 

Lösung:

Die SicherheitsLichtvorhänge MLC 530 ver fügen über die Funktionen feste Ausblendung, bewegliche Ausblendung sowie reduzierte Aufl ösung. Durch die Konfi guration dieser Funktionen werden bestimmte Objekte im Schutzfeld zugelassen.

Sicherung des Fußraums an Verschieberegalen

Anforderung:

Während der Bewegung des Verschieberegals ist der Fußraum auf die Anwesenheit von Personen zu überwachen. Sind mehrere Regalreihen hintereinander installiert, dürfen sich die Sensorsignale der Reihen gegenseitig nicht beeinfl ussen.

 

Lösung:

Die Einstrahl-Sicherheits-Lichtschranken SLS 46C überwachen den Fußraum auf einer Länge von bis zu 70 m. Sie sind als Typ 4 und als besonders einfach auszurichtende Typ 2 Variante erhältlich. Der Einsatz von Modellen mit Rot- und Infrarotlicht verhindert eine gegenseitige Beeinfl ussung zwischen den Regalreihen.

Sicherung schmaler Öffnungen

Anforderung:

Ist eine gefährliche Bewegung über eine schmale Öffnung erreichbar, so ist diese gegen Zugriff zu sichern.

 

Lösung:

An schmalen Öffnungen kommen die EinstrahlSicherheits-Lichtschranken SLS 46C zum Einsatz. Sie sind als Typ 2- und Typ 4-Varianten verfügbar und über Stecker oder Kabel einfach zu integrieren.

Zugangssicherung

Zugangssicherung

Anforderung:

Der Zugang zu einem gefähr lichen Bereich an einer Maschine oder Anlage soll gesichert werden. Um eine einfache Zu- und Abführung von Material zu ermöglichen, sollen optoelektronische Sicherheitssensoren eingesetzt werden.

 

Lösung:

Die Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranken MLD 300/500 bieten kostengünstige Lösungen zur Zugangssicherung. Die Transceiver-Varianten mit bis zu 8 m Reichweite sind besonders einfach zu installieren. Für weiträumige Absicherungen stehen Sender-Empfänger Varianten mit bis zu 70 m Reichweite zur Verfügung.

Mehrseitige Zugangssicherung

Anforderung:

Während des Betriebs der Maschine soll der Zugang zum Arbeitsbereich gesichert sein. Für die Zu- und Abführung von Material muss die Maschine von mehreren Seiten aus einfach erreichbar sein.

 

Lösung:

Die MehrstrahlSicherheits-Lichtschranken MLD 300/500 sichern zusammen mit den Spiegelsäulen UMC den Zugang zur Maschine an mehreren Seiten und über Strecken von bis zu 70 m ab. Die Installation gelingt mit der integrierten Laser-Ausrichthilfe einfach und schnell.

Zugangssicherung durch Sensorik außerhalb des Arbeitsbereichs

Anforderung:

Der Zugang von Personen und Fahrzeugen zu gefährlichen Bereichen soll durch Sicherheits-Sensorik überwacht werden. Dabei darf die Sensorik die Bewegungsmöglichkeiten im Arbeitsbereich nicht beeinfl ussen.

 

Lösung:

Der Sicherheits-Laserscanner RSL 400 ist oberhalb des Zugangsbereiches installiert und das Schutzfeld vertikal ausgerichtet. So wird der Arbeitsbereich nicht eingeschränkt. Durch zwei parallel arbeitende Sicherheitsfunktionen kann ein RSL 400 auch zwei Stationen gleichzeitig und unabhängig voneinander überwachen.

Zugangssicherung an Förderstrecken, mit Muting-Funktion

Anforderung:

Die Zugangssicherung an Förderstrecken soll den Zutritt von Personen zu dem Gefahrenbereich verhindern und gleichzeitig die Durchfahrt des Förderguts ermöglichen.

 

Lösung:

Die Muting-Funktion überbrückt den SicherheitsSensor in kontrollierter Weise für die Durchfahrt des Förderguts. Diese Funktion ist in den Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranken MLD 300/500 und den Sicherheits-Lichtvorhängen MLC 500 bereits integriert. Eine externe Muting-Steuerung bieten das Muting-Interface MSI-MD-FB und die Sicherheits-Steuerung MSI 400.

Zugangssicherung an Förderstrecken, mit Smart Process Gating

Anforderung:

Die Zugangssicherung an Förderstrecken soll den Zutritt von Personen zu dem Gefahrenbereich verhindern und gleichzeitig die Durchfahrt des Förderguts ermöglichen.

 

Lösung:

Bei Smart Process Gating erfolgt die Überbrückung des SicherheitsSensors in Verbindung mit einem Steuersignal von der SPS. Die Funktion ist im Sicherheits-Lichtvorhang MLC 530 SPG enthalten. Zusätzliche Muting-Sensoren entfallen, und die Anlagen können durch SPG besonders platzsparend gestaltet werden.

Bereichssicherung

Sicherung gefährlicher Bereiche

Anforderung:

Der gefährliche Arbeitsbereich der Maschine soll gegen Zutritt und Anwesenheit von Personen gesichert werden. Der Umriss des Überwachungsbereiches soll dabei an die Kontur der Maschine angepasst werden.

 

Lösung:

Die Sicherheits-Laserscanner RSL 400 nutzen konfi gurierbare Schutzfelder zur Bereichsüberwachung. Durch 8,25 m Reichweite und 270°-Scanbereich können auch große Flächen mit nur einem Gerät gesichert werden.

Wiederanlaufschutz und Überwachung nicht einsehbarer Bereiche

Anforderung:

Um eine Gefährdung zu verhindern, darf der Prozess erst dann wieder anlaufen, wenn sichergestellt ist, dass keine Person im Arbeitsbereich oder im nicht einsehbaren Bereich anwesend ist.

 

Lösung:

Der Sicherheits-Laserscanner RSL 400 überwacht mit seinem konfi gurierbaren Schutzfeld die Anwesenheit von Personen. Das 3D-Sicherheits-Radarsystem LBK wird bei rauen Umgebungsbedingungen eingesetzt und erlaubt auch die Anwesenheit von statischen Objekten im Überwachungsbereich.

Sicherung gefährlicher Bereiche in rauen Umgebungen

Anforderung:

Der gefährliche Arbeitsbereich der Maschine soll gegen Zutritt und Anwesenheit von Personen gesichert werden. Auch unter rauen Umgebungsbedingungen – wie bei Schmutz, Schweißfunken, Sägespänen oder Feuchtigkeit – müssen ein sicherer Betrieb und eine hohe Verfügbarkeit gewährleistet sein.

 

Lösung:

Das 3D-Sicherheits-Radarsystem LBK erkennt Bewegungen im Überwachungsbereich und arbeitet auch unter rauen Umgebungsbedingungen zuverlässig. Die Radar-Technologie erlaubt zudem die Anwesenheit von statischen Objekten im überwachten Bereich.

Sicherung und Navigation von fahrerlosen Transportsystemen (FTS)

Anforderung:

Der Fahrweg des FTS ist durch Sicherheitssensoren zu sichern. Die Schutzfelder sollen dabei fl exibel an die Fahr- und Beladesituation angepasst werden. Wird das Prinzip der Natural Navigation verwendet, soll das Gerät gleichzeitig die Messdaten für die Navigationssoftware bereitstellen.

 

Lösung:

Der Sicherheits-Laserscanner RSL 400 vereint Sicherheitstechnik und hochwertige Messwertausgabe in einem Gerät. Er verfügt über einen Scanbereich von 270° und 100 umschaltbare Feldpaare. So wird das FTS mit 2 Scannern optimal gesichert. Die Messdaten besitzen eine hohe Winkelaufl ösung von 0,1° und einen geringen Messfehler.

Sicherung trennender Schutzeinrichtungen

Überwachung von Türen und Klappen

Anforderung:

Bewegliche, trennende Schutzeinrichtungen wie Türen und Klappen schützen den Bediener vor Gefahren. Der Schließzustand der Schutzeinrichtungen ist zu überwachen.

 

Lösung:

Die SicherheitsSchalter der S20/200-Serie sind mit ihren robusten Gehäusen und vielfältigen Einbaumöglichkeiten universell einsetzbar. Die berührungslosen, magnetkodierten Schalter der MC-Serie kommen besonders in rauen, schmutzanfälligen oder feuchten Umgebungen zum Einsatz.

Überwachung von Türen und Klappen, mit hohem Manipulationsschutz

Anforderung:

Der Schließzustand von trennenden Schutzeinrichtungen wie Türen oder Klappen ist zu überwachen. Nach EN ISO 14119 sind dabei auch Maßnahmen zum Schutz vor Manipulation vorzusehen. Ist dies konstruktiv nicht möglich, muss der Sensor über einen hohen Manipulationsschutz verfügen.

 

Lösung:

Die berührungslosen Sicherheits-Transponder RD 800 bieten durch RFIDKodierung höchsten Schutz gegen Manipulationen. Mit ihren OSSD-Ausgängen sind sie zudem einfach in den Sicherheitskreis zu integrieren.

Überwachung von Türen und Klappen, mit Zuhaltung bei langen Nachlaufzeiten

Anforderung:

Bereiche mit gefährlichen Bewegungen können zu Wartungszwecken über Schutztüren betreten werden. Kommt die Bewegung nach Öffnen der Tür nicht umgehend zum Stillstand, ist die Tür durch einen Sicherheitsschalter mit Zuhaltung zu sichern.

 

Lösung:

Die robusten Sicherheitsschalter mit Zuhaltung der L-Serie halten Schutztüren fest verriegelt, bis der Zugang über ein elektrisches Signal freigegeben wird. Die Serie umfasst Standard-Bauformen, Geräte mit integrierten Bedienelementen sowie Geräte mit RFID-kodiertem Betätiger.

Überwachung von Türen und Klappen, mit Zuhaltung zum Prozessschutz

Anforderung:

Beim Öffnen von Türen oder Klappen darf der Prozess nur an defi nierten Stellen zum Stillstand kommen, um Ausschuss oder Wartungsarbeiten beim Wiederanlauf zu vermeiden. Die Türen oder Klappen sollen erst dann freigegeben werden, wenn diese Stellen erreicht sind.

 

Lösung:

Die SicherheitsSchalter mit Zuhaltung der L-Serie halten Schutztüren so lange verriegelt, bis die Freigabe über ein elektrisches Signal von der Prozesssteuerung erfolgt ist.

Sichere Überwachung von Endlagen

Anforderung:

Zur Abschaltung am Ende des Sägevorgangs oder für Servicearbeiten soll das Erreichen der Endlage des Sägeblattes überwacht werden.

 

Lösung:

Der Positionsschalter S300 überwacht das Erreichen der Endlage. Durch Varianten mit Stößel und verschiedenen Betätigern ist das Gerät universell einsetzbar. Mit seinen zwangsgeführten Öffnerkontakten kann der S300 auch direkt in den Sicherheitskreis eingebunden werden.

Auslösen eines Not-Halts

Anforderung:

Maschinen und Anlagen mit gefahrbringenden Bewegungen müssen mit einer Not-Halt-Einrichtung ausgestattet sein. Diese kann im Gefahrenfall manuell betätigt werden.

 

Lösung:

Der Not-Halt Taster ESB 200 wird dort eingesetzt, wo eine lokale Stoppbefehlseingabe sinnvoll ist. An ausgedehnten Gefahrbereichen kommt der Not-Halt Seilzugschalter ERS 200 zum Einsatz.

Auswertung von Sicherheitssensoren durch sichere Steuerungskomponenten

Auswertung einzelner Sicherheitssensoren

Anforderung:

Zur korrekten Ausführung der Sicherheitsfunktion müssen Sicherheitssensoren nach den Anforderungen der EN ISO 13849-1 über sichere Steuerungskomponenten in den Maschinenkreis eingebunden werden.

 

Lösung:

Mit den zuverlässigen MSI Sicherheits-Relais lassen sich einzelne Sicherheitssensoren schnell und einfach in den Sicherheits-Kreis von Maschinen und Anlagen integrieren. Je nach Modell sind die Relais auf bestimmte Anwendungen zugeschnitten oder universell einsetzbar.

Auswertung mehrerer Sicherheitssensoren mit konfigurierbaren Sicherheitsfunktionen

Anforderung:

Mehrere Sicherheitssensoren sind in die Maschinen- oder Anlagensteuerung zu integrieren. Auch Funktionen wie eine zeitliche Verzögerung für die Freigabe einer Zuhaltung oder Signalverknüpfungen sollen konfiguriert werden.

 

Lösung:

Die erweiterbare Sicherheits-Steuerung MSI 400 verfügt bereits im Grundmodul über 24 sichere Ein-/Ausgänge sowie eine Ethernet-Schnittstelle mit Industrial-Ethernet-Protokollen. Mit der lizenzfreien Konfigurationssoftware MSI.designer erfolgt die Projektierung schnell und effizient.

Sichere Bewegungsüberwachung (Safe Motion)

Anforderung:

Zum Schutz der Arbeiter im Wartungs- und Einricht-Betrieb müssen gefährliche Maschinenbewegungen sicher überwacht werden. Zum Schutz von Maschinen und Prozessabläufen dürfen obere und untere Grenzwerte – beispielsweise für Geschwindigkeiten – während des Betriebs nicht überschritten werden.

 

Lösung:

Bei der SicherheitsSteuerung MSI 400 sind die Eingänge zur sicheren Bewegungsüberwachung bereits im Grundmodul integriert. Sie überwacht die Impulse von Sensoren auf die zum sicheren Betrieb notwendigen Grenzen, z. B. für Geschwindigkeits-, Winkel-, Positions- und Richtungsinformationen.