Schneller installieren, mehr erfassen

Der neue kamerabasierte Codeleser DCR 300i von Leuze bringt Tempo in Intralogistik-Förderanlagen: Er lässt sich schnell integrieren und erfasst 1D- und 2D-Codes auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten zuverlässig.

Owen, 06. November 2026 – Die moderne Intralogistik wird immer schneller und kompakter. Förderstrecken rücken zusammen, Geschwindigkeiten steigen, und Anlagen werden dichter und leistungsfähiger. Diesen Anforderungen wird der neue kamerabasierte Codeleser DCR 300i von Leuze gerecht: Er erfasst zuverlässig 1D-Barcodes und 2D-Codes auf Behältern, Tablaren, Kartonagen und Paletten, auch bei hohem Materialfluss und in anspruchsvollen Umgebungen. Anwender profitieren von seiner kompakten Bauform und der unkomplizierten Einbindung in bestehende oder neue Anlagen. Dabei verbindet der DCR 300i schnelle Integration und Inbetriebnahme mit leistungsstarker Codeerfassung.

Kurzer Weg zum Lesebetrieb
Die Sensor People von Leuze haben den DCR 300i mit definierten und garantierten Lesefeldkurven ausgestattet. Dadurch lässt er sich bereits in der Planungsphase eines Anlagenprojekts passend positionieren, ohne dass dafür ein Referenz- oder Live-Bild nötig ist. Mit seiner Bautiefe von nur 45 Millimetern passt der Codeleser auch in begrenzte Einbauräume zwischen benachbarten Förderstrecken. Der integrierte Polarisationsfilter reduziert störende Reflexionen und ermöglicht, den DCR 300i parallel zur Fördertechnik zu montieren. Eine weitere Stärke des DCR 300i ist seine Null-Distanz-Technologie: Codes werden direkt ab der Frontscheibe erfasst. Aber auch größere Arbeitsabstände bis 670 Millimeter sind möglich. Ein browserbasiertes, mehrsprachiges webConfig-Tool und ein farbiges Touch-Display unterstützen bei der intuitiven Installation und Bedienung des Codelesers.

Nahtlos vernetzt
Bei den Anschlüssen haben Anlagenbetreiber die Wahl zwischen vorkonfektionierten M12-Steckverbindern oder einer individuellen Verdrahtung. Parametrierung und Monitoring erfolgen über die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) und die vertraute Engineering-Umgebung der Anlage. Zusätzliche Software und Schulungen sind nicht nötig. Ein externer Parameterspeicher sichert alle Geräteeinstellungen des Sensors in der Anschlusstechnik. So bleiben die Parameter auch beim Austausch des Lesegeräts erhalten und werden automatisch auf das Ersatzgerät übertragen. Das verkürzt Service- und Wartungsprozesse erheblich. Die integrierte Industrial-Ethernet-Konnektivität unterstützt die gängigen Kommunikationsstandards PROFINET, EtherNet/IP, EtherCAT und TCP/IP. Dank seines Ethernet-Switches lässt sich der Codeleser zudem einfach in linien-, stern- oder baumförmige Netzwerktopologien einbinden. Für Anwender ist der DCR 300i eine zukunftssichere Lösung: Die eingebauten Sicherheitsfunktionen unterstützen die Einhaltung aktueller regulatorischer Anforderungen wie die des Cyber Resilience Acts (CRA).

Kleiner Sensor, große Funktionsvielfalt
Im laufenden Betrieb decodiert der DCR 300i mithilfe des Dual Core Decodings (DCD) bis zu zwei Codes gleichzeitig. Damit eignet er sich ideal für Fördertechnik mit hohen Geschwindigkeiten und kurzen Taktzeiten. Durch einen patentierten Belichtungszeitbegrenzer passt der DCR 300i seine Beleuchtungsintensität automatisch von Bild zu Bild an. Er erzeugt über das gesamte Lesefeld hinweg ein kontrastreiches und optimal belichtetes Bild – unabhängig von wechselnden Oberflächen, Umgebungsbedingungen oder Objektpositionen. Auch Inkjet-Codes stellen aufgrund speziell optimierter Decodieralgorithmen kein Problem dar. Bei Bedarf gibt es den DCR 300i mit Gehäuse- und Optikheizung, wodurch er auch im Tiefkühlbereich bis -30 °C oder in Anwendungen mit starker Betauung zum Einsatz kommen kann.

Kamerabasierter-Codeleser-DCR-300i
Schnell startklar für einen hohen Materialfluss: Der DCR 300i verbindet einfache Integration und Inbetriebnahme mit leistungsstarker Codeerfassung.