Wenn sich alles um Präzision dreht

Leuze erweitert das Produktportfolio im Bereich messende Sensorik um inkrementelle und absolute Drehgeber – für moderne Automatisierungslösungen aus einer Hand.

Owen, 06. November 2026 – Ob bei Förderbändern, Roboterachsen oder Verpackungsanlagen – Drehgeber, auch Encoder genannt, spielen in der industriellen Automatisierung eine zentrale Rolle. Sie erfassen Drehbewegungen und übermitteln die Messdaten an die Steuerung, damit beispielsweise Maschinen Bewegungen präzise und kontrolliert ausführen können. Dafür braucht es zuverlässige Sensorik: Leuze bietet mit inkrementellen und absoluten Drehgebern in verschiedenen Ausführungen nun einfach zu integrierende und robuste Lösungen. Mit den neuen Produktserien EI und ES/EM können OEMs und Anlagenbetreiber noch mehr Anwendungen mit Sensorik aus einer Hand realisieren – von der einzelnen Maschine bis zum kompletten Materialfluss.

Zwei Messprinzipien, ein Ziel: Bewegung präzise erfassen
Die neuen inkrementellen Encoder gibt es in verschiedenen Baugrößen von 24 bis 115 Millimeter. Sie übertragen ihre Signale mit Transistor-Transistor-Logik (TTL) oder störsicherer High Threshold Logic (HTL) an die Steuerung. Mit einer Auflösung von bis zu 25.000 Impulsen pro Umdrehung eignen sich die Encoder auch für Anwendungen, die Positionen, Drehwinkel und Drehzahlen rotierender Komponenten besonders fein erfassen müssen. Anwender können aus verschiedenen Flansch- und Wellenausführungen wählen und die Sensoren somit passgenau in unterschiedliche Maschinenkonzepte integrieren. 

Auch bei den absoluten Drehgebern bietet Leuze verschiedene Baugrößen, Wellendurchmesser sowie eine Auswahl an Flanschen zur Befestigung. Als Single- oder Multiturn-Variante liefern die Sensoren Positionswerte mit einer Auflösung von bis zu 43 Bit. Die Sensor People von Leuze haben die Encoder wartungsfrei konzipiert und mit gängigen Schnittstellen wie CAN, Ethernet und SSI ausgestattet.

Robust gebaut, einfach integriert
Bei allen Varianten der Serien steht Robustheit im Fokus. Beispielsweise ist die Welle der Drehgeber doppelt gelagert, um auch hohe Achslasten oder Vibrationen aufzunehmen. Anwender profitieren zudem von vielseitigen Montagemöglichkeiten sowie einer einfachen Inbetriebnahme und Bedienung.

Mehr messen, mehr bewegen
Ergänzend zu linearen Mess- und Positionierlösungen deckt Leuze mit dem erweiterten Portfolio nun zusätzliche Anwendungsfelder ab. Die Drehgeber lassen sich zum Beispiel einsetzen, um Geschwindigkeiten von Förderbändern bei Stetigförderern oder im Materialfluss zu überwachen, den Vorschub von Folienverpackungsmaschinen zu steuern oder die Lenkwinkel von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) und autonomen mobilen Robotern (AMR) zu erfassen. Damit baut der Sensorhersteller gezielt sein Angebot zum Komplettanbieter für die wesentlichen Anwendungen aus, die in der Automatisierung und Robotik zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Inkrementelle-und-absolute-Drehgeber
Neue inkrementelle und absolute Drehgeber in verschiedenen Ausführungen ergänzen das Leuze Portfolio im Bereich messende Sensorik.