Sensorlösungen für die Fleischverpackung in automatisierten Verpackungsanlagen

Sensorlösungen für die Fleisch-, Wurst- und Käseverarbeitung

Bei der Verarbeitung und Verpackung von Wurst, Käse und Fleisch müssen nicht nur die Anlagen selbst, sondern auch die eingesetzten Sensoren regelmäßigen und intensiven Reinigungszyklen mit hohen Drücken, erhöhten Temperaturen und aggressiven Reinigungsmitteln zuverlässig standhalten.

Diese besonders sensible Umgebung mit möglichem direktem Kontakt zu Lebensmitteln wird als Weißbereich bzw. Hygienebereich bezeichnet. Die Verarbeitung erfolgt häufig unter gekühlten Bedingungen, um die Frische und Qualität der Produkte zu gewährleisten. Gleichzeitig müssen Kontaminationen während des Produktionsprozesses sowie eine mögliche Übertragung von Verunreinigungen verhindert werden. Diese Reinigungsprozesse stellen die größte Herausforderung für die eingesetzte Sensorik dar. 

Die hohe Belastung durch aggressive Chemikalien erfordert robuste Sensorkonzepte mit Edelstahlgehäusen in lebensmitteltauglicher Ausführung, speziell beständigen Kunststoffkomponenten sowie konstruktiven Maßnahmen zum Temperaturausgleich.


Sensorlösungen entlang des Verarbeitungsprozesses

Unsere Sensorlösungen mit speziellem Hygiene-Design unterstützen eine konstant hohe Produktqualität in Produktionsbereichen mit direktem Lebensmittelkontakt. Sie gewährleisten eine zuverlässige Detektion auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen und tragen zu stabilen und effizienten Produktionsabläufen bei. 

Dank hochwertiger Edelstahlgehäuse, besonders glatter Oberflächen und lebensmitteltauglicher Materialien erfüllen die Sensoren die hohen Anforderungen hygienekritischer Anwendungen. Gleichzeitig ermöglichen sie eine einfache Reinigung und unterstützen die Vermeidung von Verunreinigungen innerhalb der Produktionsanlagen.

Klicken Sie auf die nummerierten Applikationen, um mehr über die jeweiligen Sensorlösungen zu erfahren.


Anwendungsbereiche der Fleisch-, Wurst- und Käseverarbeitung 

Die Anwendungen lassen sich zur bessere Übersicht thematisch in mehrere Gruppen aufteilen und gleichzeitig über die Anforderungen zusammenfassen. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal in der Fleisch-, Wurst- und Käseverarbeitung  ist der mögliche Kontakt der Sensorik mit dem Lebensmittel. Dieser beeinflusst maßgeblich die erforderlichen Gehäuseeigenschaften, die hygienische Ausführung sowie die Häufigkeit und Intensität der notwendigen Reinigungszyklen.

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Ob Transportieren oder verpacken – wir unterstützen Sie mit der passenden Sensorik und Sicherheitslösung für die Lebensmittelverarbeitung.

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Applikationen im Weißbereich

Edelstahllichttaster HT 53S mit kleinem Spot für farbunabhängigen Detektion in Lebensmittelverarbeitung

Überwachen der Produktzuführung

Anforderung:

In der Lebensmittelindustrie wird Wurst oder Käse in großen Riegeln angeliefert und in einer Schneidemaschine in feine Scheiben geschnitten. Das Produkt im Zulauf der Maschine muss zuverlässig erkannt werden, damit der Greifer das Material gleichmäßig in Richtung Messer schieben kann und alle geschnittenen Scheiben die geforderte Stärke aufweisen.

Lösung:

Der Lichttaster HT 53C.S im Hygiene-Design überwacht die Produktzuführung an der Schneidemaschine. Ein besonders kleiner Lichtfleck sorgt für eine sehr gute Performance, speziell bei farblich strukturierten Objekten. Die Hintergrundaus-blendung des Sensors ermöglicht eine zuverlässige farbunabhängige Produkterkennung.

> Mehr zu Lichttastern mit Hintergrundausblendung

Induktivsensor aus Edelstahl zur Vorschub-Objekterkennung in Schneidemaschinen beim Lebensmittelverarbeitungsprozess

Wechselsignal für Vorrat

Anforderung:

Für einen störungsfreien Prozess beim Schneiden muss das "Ende" des Riegels erkannt und damit ein Signal zum Wechseln ausgelöst werden.

Lösung:

Mit den Induktivsensoren in Edelstahl der Serie IS 200 kann die Halterung zuverlässig erkannt und ein Signal zum Wechsel des Produkts für den Zuschnitt generiert werden. Die Volledelstahlausführung erfüllt die Reinigungsanforderungen in diesem Umfeld. 

Hygienetauglicher Lichttaster HT53 mit Laserlinie zur Erkennung von runden Produktvorderkanten in Transport und Schneidemaschinen

Erkennen von Schnittwaren

Anforderung:

In einer industriellen Schneidemaschine werden Schnittwaren in kleine Stapel geschnitten und für die spätere Verpackung in Trays vorportioniert. Die Herausforderung für die Sensorik besteht darin, dass die Vorderkante der Schnittwaren zuverlässig am selben Schaltpunkt erkannt werden muss. Die Sensoren sind direkt über dem Förderband montiert.

Lösung:

Der Lichttaster HT 53CL1.X mit Hintergrundausblendung ist mit einem langen Laserlichtfleck für die Erkennung von Produktvorderkanten optimiert. Der Sensor im Hygiene-Design gewährleistet eine präzise Positionierung der Schnittwaren beim Beladen in die Tiefziehverpackungen.

> Mehr zu Lichttastern mit Hintergrundausblendung


Applikationen primär verpackt im Graubereich

Lichtschnittsensor LRS zur Befüllungskontrolle von Tray-Schalen in Verpackungsmaschine

Befüllungskontrolle

Anforderung:

Bevor die Trays in der Siegelmaschine verschlossen werden, muss überprüft werden, ob alle Trays befüllt sind. Nicht befüllte und übervolle Behälter müssen ausgeschleust werden. Die Kontrolle erfolgt durch Sensoren, die oberhalb der Transportbahn montiert sind.

Lösung:

Über eine projizierte Laserlinie erkennt der Lichtschnittsensor LRS 36 den Befüllungszustand der einzelnen Trays. Für die Steuerung stellt der Sensor mehrere Schaltausgänge und Prozessdaten zur Verfügung.

Reflexionslichtschranken PRK55 in Edelstahl zur Inhaltserkennung im Lebensmitteltransport

Erkennen von Produkten auf dem Förderband

Anforderung:

Um Transportabschnitte zwischen den Prozessschritten steuern zu können, müssen Objekte auf der Förderstrecke erkannt werden. Herausforderung ist, dass die Objekte unterschiedliche Formen und Farben aufweisen oder transparent sind. Durch die Nähe zum Lebensmittel müssen Sensoren hohen Hygieneanforderungen gerecht werden. 

Lösung:

Reflexions-Lichtschranken der Serie 55C im Edelstahlgehäuse mit dazu passenden Edelstahlreflektoren MTKS.5 sowie Lichttaster mit verschiedenen Lichtfleckgeometrien sind für Detektionsaufgaben in der Lebensmittelindustrie optimiert. Die Gehäusebauform der Serie 53C im Hygiene-Design eignet sich für den direkten Lebensmittelkontakt.

> Mehr zu Reflexions-Lichtschranken

Referenztaster DRT für Tray-Erkennung von oben in Mehrspurtransport bei Lebensmittelverarbeitung

Erkennen von Tiefziehtrays

Anforderung:

Nachdem Produkte beispielsweise in Tiefziehtrays verpackt wurden, muss die Vorderkante auch bei ein- oder mehrspurigen Anlagen zuverlässig von oben erkannt werden. Unterschiedliche Höhen der Trays können eine Herausforderung für die eingesetzte Sensorik darstellen.

Lösung:

Der dynamische Referenztaster DRT 25C bzw. DRT 35C in Edelstahl setzt das Förderband als Referenz ein und ermöglicht so eine sichere Erkennung der Objektvorderkanten auf dem Band – unabhängig von den Farben oder Höhen der Produkte. Quer zur Transportrichtung angeordnete Lichtflecke detektieren auch Produkte mit Lücken.

Reflexionslichtschranken PRK46 in IP69 für Behältererkennung in Lebensmittelverarbeitung

Erkennen von Behältern

Anforderung:

In den Prozessschritten zwischen der Fleischzerlegung und der weiteren Verarbeitung kommen standardisierte Behälter zum Einsatz. Sensoren zur Erkennung dieser Behälter müssen für hohe Reinigungsanforderungen ausgelegt sein.

Lösung:

Für die Behältererkennung auf der Transporttechnik können Reflexions-Lichtschranken der Serien 46C oder 25C eingesetzt werden. Oftmals sind hier auch Lichttaster HT 46C bzw.HT 25C im Einsatz. Die Serien haben die Schutzart IP 69K und sind ECOLAB-zertifiziert. Bei Bedarf kommen die Serien 55 und 35C in Edelstahlgehäusen zur Verwendung.

Codeleser DCR200 in Edelstahl für Behälter ID in Fleischverarbeitung

Identifikation von Behältern

Anforderung:

Zur Wegesteuerung der Standardbehälter müssen die auf den Behältern angebrachten Codes zuverlässig gelesen werden. Durch die hohen Anforderungen der eingesetzten Reinigungsmittel und Umgebungstemperaturen müssen Sensoren eingesetzt werden, die in diesem Umfeld bestehen.

Lösung:

Die auf den Behältern vorhandenen Barcodes oder DataMatrix-Codes können mit dem kompakten, Imagerbasierten Codeleser DCR 200i im Edelstahlgehäuse (Washdown-Design) mit Schutzart IP 69K sehr zuverlässig gelesen und identifiziert werden. Es stehen die wichtigsten Ethernetbasierten Schnittstellen zur Auswahl.


Applikationen beim Verpackungsmaterial

Transparentsensor PRK18 zur Folienrisserkennung in Folienzuführung

Erkennen der Folie

Anforderung:

Die Folienzuführung muss im kompletten Verpackungsprozess gewährleistet sein. Sensoren werden an geeigneten Stellen eingesetzt, um die Präsenz der transparenten Folie sowie Folienrisse oder Folienenden zu erkennen.

Lösung:

Die Reflexions-Lichtschranke der Serie 18B eignet sich für die Erkennung von hochtransparenten Folien, optimalerweise mit einem MTKS-Reflektor. Varianten für die Detektion transparenter Objekte sind die Reflexions-Lichtschranken PRK25C.A und PRK3C.A.

> Mehr zu Reflexions-Lichtschranken

Klebestellenerkennung mit VSU an Tiefziehfolie

Klebestellen erkennen

Anforderung:

Strapazierfähige Tiefziehfolien werden beim Wechsel von Folienrollen verklebt. Für einen störungsfreien Prozess muss diese Klebestelle zuverlässig erkannt und ausgeschleust werden.

Lösung:

Ultraschallsensoren ermöglichen eine materialunabhängige Klebestellenerkennung. Das für diese Anwendung entwickelte Ultraschallsystem VSU 12 besteht aus einem Ultraschallsensorpaar und einem Auswerteverstärker. Eine Alternative ist der Ultraschallgabelsensor IGSU14E SD für Folien.

Faseroptische Sensoren KF mit LV zur Bahnkantensteuerung von Folie

Bahnkantenregelung

Anforderung:

Folienbahnen müssen vor der weiteren Verarbeitung seitlich exakt ausgerichtet sein. Sensoren sorgen für eine präzise Bahnkantenregelung, sowohl für die Unter- als auch für die Oberfolie. Für transparente oder bedruckte Folienbahnen sind jeweils geeignete Sensorlösungen erforderlich.

Lösung:

Für die Bahnkantenregelung stehen unterschiedliche Lösungen zur Wahl: Mit Kunststoff-Lichtleitern der Serie KF und Verstärkern LV oder mit schaltenden Reflexions-Lichtschranken wie der Serie 18B, kann eine Zwei-Punkt-Steuerung realisiert werden. Mit einem messenden Gabelsensor GS 754 ist eine hochgenaue analoge Bahnkantenregelung möglich.

Abstandssensor ODS9 zur Abrollsteuerung von Verpackungsfolie

Vermessen des Rollendurchmessers

Anforderung:

Tiefziehfolie für Trays wird in großen Rollen bereitgestellt. Um ein gleichmäßiges Abrollen der Folie sicherzustellen, wird die Achse motorisch angetrieben. Ein Sensor muss permanent den Durchmesser der Rolle erfassen.

Lösung:

Die messenden Sensoren der Serien ODS 9 oder ODS 96 liefern ein analoges Signal in Relation zum Rollendurchmesser an die Steuerung. Eine Alternative für die Durchmessererfassung sind die Ultraschall-Distanzsensoren DMU 318 und DMU 418, erhältlich mit unterschiedlichen Messbereichen.

Transparentsensor PRK25 in Trayzuführung an Traysealer

Erkennen von leeren Trays

Anforderung:

In der Zuführung eines Traysealers müssen leere, häufig transparente, Kunststoff-Trays zuverlässig erkannt werden. Idealerweise werden Reflexionslichtschranken für die Erkennung transparenter Objekte eingesetzt.

Lösung:

Die kompakten Reflexions-Lichtschranken der Serien 3C oder 25C in Kunststoffgehäusen und der Serie 55C in Edelstahlgehäusen sind als Autokollimationsvariante für diese Anwendung ausgelegt. Passende Reflektoren mit Mikrotripeln Typ MTKS sind in verschiedenen Abmessungen und Materialien erhältlich.

> Mehr zu Reflexions-Lichtschranken


Applikationen im Bereich Arbeitssicherheit

Sicherheitsschalter mit Zuhaltung L250 mit Technopolymer-Gehäuse für Schutztüren in Lebensmittelprozessen

Überwachen von Türen und Klappen mit Zuhaltung

Anforderung:

Bewegliche, trennende Schutzeinrichtungen wie Türen und Klappen schützen den Bediener vor Gefahren. In den sogenannten Weißbereichen sind Sicherheitsschalter mit Zuhaltung in hygienischem Design erforderlich.

Lösung:

Die Sicherheitsschalter mit Zuhaltung L100, L250 und L300 halten Schutztüren verriegelt, bis der Zugang über ein elektrisches Signal freigegeben wird. Die Serie umfasst Standardbauformen, Geräte mit integrierten Bedienelementen sowie mit RFID-kodiertem Betätiger. Die Gehäuse aus Technopolymer (L250) mit glatten Oberflächen eignen sich für hygienesensible Bereiche.

> Mehr zu Sicherheits-Zuhaltungen

Kompakter Sicherheitscontroller MSI für Safety-Funktion von Maschinen

Einbinden von Sicherheitssensoren

Anforderung:

Für die Einbindung von Sicherheitssensoren und -befehlsgeräten in den Sicherheitskreis der Maschinensteuerung sind sichere Auswerteeinheiten notwendig. Entweder als Sicherheitsrelais mit fester Funktion für einzelne Sicherheitssensoren oder als programmierbare Sicherheitssteuerungen mit flexiblen Funktionen für mehrere Sicherheitssensoren.

Lösung:

Die Sicherheits-Relais MSI SR bieten einfache und kostengünstige Lösungen für die Einbindung einzelner Sicherheitssensoren. Für komplexere Sicherheitsfunktionen und mehrere Sensoren kommen die konfigurierbaren Sicherheits-Steuerungen MSI 400 zum Einsatz. Sie sind modular erweiterbar und lassen sich leicht an die Anwendung anpassen.

> Mehr zu Sicherheits-Relais oder Sicherheits-Steuerungen

Sicherheitslichtvorhang MLC -IP für Hygienebereich zur Gefahrstellensicherung  in Fleischverarbeitung

Absichern von Gefahrenstellen an Zugängen

Anforderung:

Große Maschinenöffnungen, durch die ein Zugang zu Gefährdungsbereichen möglich ist, müssen im Betrieb abgesichert werden. Für den Einsatz in hygienesensiblen Umgebungen sind Sicherheitssensoren in hoher IP-Schutzart erforderlich.

Lösung:

Die Sicherheits-Lichtvorhänge MLC 500-IP sichern Gefahrstellen in hygienesensiblen Bereichen der Lebensmittelverarbeitung und verfügen über die höchste Schutzart IP 69K. Dazu sind die Lichtvorhänge in einer transparenten und gekapselten Röhre montiert. Verschiedene Auflösungen und Schutzfeldlängen bieten die optimale Anpassung an die Anwendung.

> Mehr zu Sicherheits-Lichtvorhängen

Besondere Herausforderungen in der Fleisch-, Wurst- und Käseverarbeitung

Die Verarbeitung erfolgt häufig unter gekühlten Bedingungen, um die Frische und Qualität der Produkte zu gewährleisten. Gleichzeitig müssen Kontaminationen während des Produktionsprozesses sowie eine mögliche Übertragung von Verunreinigungen verhindert werden. Aus diesem Grund werden Maschinen und Anlagen vielfach täglich mit Hochdruck und speziellen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln gründlich gereinigt. 

Darüber hinaus ist eine spaltfreie und hygienegerechte mechanische Konstruktion entscheidend, um Ablagerungen zu vermeiden und die hohen Anforderungen an Sensorik im Weiß- und Hygienebereich dauerhaft zu erfüllen. 

Mit hohen Schutzarten sowie speziellen Zertifizierungen für Hygiene- und Reinigungsbeständigkeit sind moderne Sensorlösungen optimal für anspruchsvolle Umgebungen ausgelegt. Sie gewährleisten eine zuverlässige Funktion sowohl in Nassbereichen mit regelmäßigen Reinigungszyklen als auch in sensiblen Hygienebereichen mit direktem Lebensmittelkontakt. 

Dadurch unterstützen sie stabile Prozesse, minimieren Ausfallrisiken und tragen zu einer dauerhaft hohen Anlagenverfügbarkeit bei. Die eingesetzten Materialien und konstruktiven Maßnahmen sorgen zudem dafür, dass eingestellte Schaltpunkte auch bei wechselnden Temperaturen stabil bleiben und eine zuverlässige Detektion dauerhaft gewährleistet wird.

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Häufige Fragen zur Fleisch-, Wurst- und Käseverarbeitung

Sensoren in der Fleisch-, Wurst- und Käseverarbeitung müssen besonders hohe Anforderungen an Hygiene, Robustheit und Zuverlässigkeit erfüllen. Sie sollten für intensive Reinigungsprozesse mit Hochdruck und aggressiven Reinigungsmitteln ausgelegt sowie beständig gegen Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Korrosion sein. Hygienegerechtes Design und geeignete Schutzarten ermöglichen eine zuverlässige Objekterkennung auch unter anspruchsvollen Produktionsbedingungen.

In der Lebensmittelverarbeitung wird zwischen Weißbereich (möglicher direkter Kontakt mit dem Lebensmittel) und Graubereich (kein direkter Lebensmittelkontakt) unterschieden. Diese Einteilung beeinflusst die Anforderungen an sämtliche Komponenten – von der Sensorik bis hin zur gesamten Maschinenkonstruktion.

Besonders hohe Anforderungen stellt der Weißbereich: Hier müssen Sensoren unter anderem aus lebensmitteltauglichem Edelstahl gefertigt, glas- und spaltfrei ausgeführt sowie für regelmäßige und intensive Reinigungszyklen geeignet sein. Nur so sind sie für den Einsatz in Bereichen vor der Primärverpackung mit direktem Lebensmittelkontakt optimal geeignet. Die erforderliche Robustheit und Reinigungsbeständigkeit wird häufig durch Zertifizierungen wie ECOLAB, FDA-Konformität oder vergleichbare Nachweise bestätigt.

Im Graubereich ohne direkten Lebensmittelkontakt sind die Anforderungen reduziert. Hier stehen vor allem zuverlässiger Betrieb und ausreichende Beständigkeit gegenüber den vorhandenen Umgebungsbedingungen im Fokus. In vielen Anwendungen sind Sensoren mit hoher Schutzart IP69K und entsprechender Reinigungsmittelbeständigkeit, beispielsweise durch eine ECOLAB-Zertifizierung, ausreichend.

Lebensmittel werden gerne in transparenter Verpackung angeboten, damit der Verbraucher sehen kann was er kauft. Eine praktische Basis ist eine flache durchsichtige Schale aus dicker Folie (sogenanntes Tray). Nach der  Befüllung bzw. Portionierung wird das Tray mit einer Siegelfolie luftdicht verschlossen und etikettiert.

Eine automatische Schneidemaschine (Slicer) dient dazu, dünne Scheiben von einem Block oder Riegel präzise abzutrennen. Nach dem Schneidprozess werden die einzelnen Scheiben beziehungsweise Scheibenstapel zur Verwiegung und anschließend zur Tray-Verpackungsmaschine weitertransportiert.