Mobiler Roboter AGV in Produktionsumgebung mit Werkstückträger und Sensoren zur Detektion und Navigation

Mobile Roboter für flexible Produktions- und Logistikprozesse

Mobile Roboter übernehmen heute weit mehr als reine Transportaufgaben. Sie navigieren autonom durch Produktionshallen, Lager oder Außenbereiche und reagieren in Echtzeit auf Veränderungen in ihrer Umgebung.

Sensor-Applikationen in der mobilen Robotik

Die Anforderungen an die Sensorik für mobile Roboter sind vielfältig und werden maßgeblich durch den jeweiligen Anwendungsbereich und die spezifischen Einsatzbedingungen bestimmt. Da mobile Roboter und FTS unterschiedliche Aufgaben übernehmen, sind entsprechend angepasste Sensorik- und Erfassungskonzepte erforderlich.

Zu den zentralen Aufgabenbereichen zählen die Arbeitssicherheit (Safety) zur Gewährleistung eines sicheren Betriebs in dynamischen Umgebungen mit Personen und Anlagen, die Navigation zur zuverlässigen Orientierung, Hinderniserkennung und autonomen Wegeplanung sowie die Detektion und Positionierung zur präzisen Erfassung von Objekten und exakten Bestimmung der eigenen Position im Raum.


Ihre Vorteile mit unseren Lösungen für mobile Roboter

Autonome Navigation 

Präzise Navigation und intelligente Pfadplanung durch moderne Sensorik

Maximale Sicherheit

Sicherheits-Laserscanner schützen Menschen, Fahrzeuge und Waren zuverlässig.

Flexible Prozesse

Transportwege und Abläufe lassen sich schnell an neue Produktionsanforderungen anpassen.


Einsatzformen und Mehrwert mobiler Robotik

Die Anforderungen an die Sensorik sind vielfältig und werden maßgeblich durch den jeweiligen Anwendungsbereich und die spezifischen Einsatzbedingungen bestimmt – da mobile Roboter und FTS unterschiedliche Aufgaben übernehmen, sind entsprechend angepasste Sensorik- und Erfassungskonzepte erforderlich.
Intelligente mobile Roboter, die ihre Umgebung eigenständig erfassen, Hindernisse autonom erkennen und umfahren sowie ihre Fahrwege dynamisch und situationsabhängig optimieren.

  • Autonomous Mobile Robots (AMRs): Intelligente mobile Roboter, die ihre Umgebung eigenständig erfassen, Hindernisse autonom erkennen und umfahren sowie ihre Fahrwege dynamisch und situationsabhängig optimieren.
  • Automated Guided Vehicles (AGVs) bzw. Fahrerlose Transportsysteme (FTS): Spurgebundene mobile Roboter, die entlang vordefinierter Fahrwege oder Leitlinien navigieren und sich insbesondere für standardisierte, wiederkehrende Transportaufgaben eignen.
  • Nutz- und Transportfahrzeuge in der Industrie: Roboterwagen, Verschiebewagen oder Flurförderzeuge für den effizienten innerbetrieblichen Transport von Materialien und Gütern.

Die Vorteile mobiler Robotik liegen insbesondere in der Steigerung der Produktivität, der hohen Flexibilität bei wechselnden Anforderungen sowie der Verbesserung der Arbeitssicherheit durch die Übernahme von Tätigkeiten in potenziell gefährlichen oder belastenden Arbeitsbereichen. Darüber hinaus ermöglichen mobile Roboter eine effizientere Nutzung personeller Ressourcen und tragen durch Echtzeitinformationen zu Standort und Status von Gütern zu einer erhöhten Transparenz und Optimierung des Materialflusses bei.

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Häufige Fragen zu mobilen Robotern

Mobile Robotik umfasst autonome oder teilautonome Robotersysteme, die sich spurgeführt oder frei navigierend in ihrer Umgebung bewegen und Aufgaben wie Materialtransport, Inspektionen sowie weitere wiederkehrende oder logistische Prozesse übernehmen.

Autonomous Mobile Robots (AMR) navigieren autonom und situationsabhängig durch ihre Umgebung, indem sie diese kontinuierlich erfassen und ihre Fahrwege dynamisch anpassen. Fahrerlose Transportsysteme (FTS) bewegen sich hingegen überwiegend entlang vordefinierter Fahrwege oder Markierungen und eignen sich insbesondere für standardisierte und wiederkehrende Transportprozesse.

Zum Einsatz auf FTS / AGV kommen unter anderem Sicherheits-Laserscanner, Lidar-Sensoren, Kamerasysteme, Ultraschallsensoren sowie optische und induktive Sensoren.

Fahrerlose Transportsysteme erhöhen die Effizienz, reduzieren manuelle Transportaufgaben, verbessern die Sicherheit und schaffen transparente Materialflüsse in Produktion und Lager.

Ja, moderne mobile Robotiklösungen lassen sich über standardisierte Schnittstellen problemlos in ERP-, MES- oder WMS-Systeme integrieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um ein AGV oder ein AMR handelt.

Üblicherweise wird ein messender Distanzsensor (z.B. AMS 100i) eingesetzt, der beispielsweise die Y-Position der Gabel millimetergenau misst. Diese Aufgabe wird auch als Lift- oder Hubpositionierung bezeichnet. 

Auf fixe Positionen im Nahbereich erkennen Lichttaster mit HGA (Hintergrundausblendung) sehr zuverlässig und präzise Objekte oder Kanten. Für größere Abstände eignen sich ToF Pulslaufzeit-Sensoren und bei flexiblen Distanzen messende Sensoren bzw. Distanzsensoren.

Die Integration mobiler Roboter erfolgt oft über standardisierte Schnittstellen und Edge-Computing-Lösungen, wodurch sie nahtlos in ERP-, MES- oder WMS-Systeme eingebunden werden können. Hersteller unterstützen zudem Sicherheits- und Datenschutzanforderungen, um kollaborative Arbeit mit Menschen sicher zu gestalten.