Sensoren für die Primärverpackung
Nach der
Herstellung der Produkte, Mischungen oder Flüssigkeiten erfolgt in der Regel
unmittelbar die Verpackung oder Abfüllung in eine sogenannte Primärverpackung. Diese erste Verpackungsschicht dient hauptsächlich dem Schutz des
Produkts vor äußeren Einflüssen und stellt den Halt, die Frische oder die
Haltbarkeit sicher. Gleichzeitig kann sie – insbesondere bei transparenten
Verpackungen – auch der ansprechenden Präsentation beim Endverbraucher
dienen. Darüber hinaus ist sie häufig auf eine einfache Handhabung und Öffnung
ausgelegt.
Je nach
Produktart enthält die Primärverpackung zudem verpflichtende Angaben zu Inhalt,
Anwendung und Haltbarkeit sowie einen eindeutigen Identifikationscode zur
Rückverfolgbarkeit.
In der Industrie wird bei Verpackungen zunehmend auf nachhaltige Materialien,
Recyclingfähigkeit und eine möglichst geringe Umweltbelastung geachtet. Labels,
Barcodes und RFID-Chips unterstützen dabei Rückverfolgbarkeit und Transparenz
in der gesamten Lieferkette. Die Ausgestaltung der Primärverpackung ist dabei
äußerst vielfältig und reicht von Flaschen, Dosen und Folien über Kartonagen
bis hin zu Kanistern und weiteren Verpackungsformen - abhängig vom jeweiligen
Produkt.
Ihre Vorteile mit unseren Lösungen für primäre Verpackungen
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Transparenterkennung
Prozesssichere Erkennung von transparenten, vollopaken Objekten und Flüssigkeiten
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Durchstrahl-Technologie
Spezielle Lichtquellen zur zuverlässigen Durchstrahlung und Erkennung von Objekten
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Tracking-Funktion
Automatische Nachregelung der Schaltschwelle minimiert Serviceintervalle in dynamischen Anlagen
Primärverpackung im Lebensmittel- und Pharmabereich
Abhängig vom jeweiligen Bereich ergeben sich im ersten Schritt des Verpackungsprozesses unterschiedliche Anforderungen an die eingesetzten Maschinen und Sensoren.
Kundenprojekte und Referenzen
In mehreren Segmenten sind optimierte Produkte der Schlüssel zu einer starken Marktposition. Einige aktuelle Beispiele mit Berichten aus der Primärverpackung veranschaulichen Kundenstimmen und Anwendungslösungen. Die Steigerung der Produktivität und Kostensenkung stehen dabei oft im Vordergrund.
Safety Solution bei BayWa
Die für BAYWA Obst entwickelte kundenspezifische Safety-Lösung vereint einen hohen Schutz der Mitarbeitenden mit einem effizienten Prozessablauf
Getränkeabfüllung bei Romina
Eiszeit aus der Flasche: Erweiterung der Getränkeabfüllung bei Romina Mineralbrunnen durch den Einsatz leistungsfähiger Sensortechnik
Bierabfüllung bei Dinkelacker
Tradition trifft Automatisierung: Robuste Sensorlösungen sichern höchste Qualität und reibungslose Abläufe in der Bierabfüllung
Primärverpackung: Anforderungen an Sensoren
Die Primärverpackung als erster Schritt im Verpackungsprozess stellt sehr unterschiedliche Anforderungen an die eingesetzten Maschinen und Sensoren. So gelten insbesondere in der Lebensmittelverarbeitung, häufig auch zusammengefasst als Food und Beverage, strenge Hygiene- und Reinigungsanforderungen, die das Design und die Materialauswahl der Sensorik maßgeblich beeinflussen. In anderen Bereichen, wie beispielsweise bei Hygieneartikeln oder Haushaltsprodukten, bestehen hingegen oft geringere oder keine speziellen Zusatzanforderungen.
Für alle Anwendungsbereiche der Primärverpackung bietet Leuze geeignete Sensorlösungen. Neben wirtschaftlichen Aspekten ergeben sich dabei auch prozessbedingte Anforderungen für die Sensoren. Hierzu zählen beispielsweise hohe Taktgeschwindigkeiten, schwankende Umgebungstemperaturen oder vollständig transparente Behältnisse.
Die Sensorlösungen decken sämtliche Anwendungsbereiche der Primärverpackung ab und sind je nach Einsatzgebiet in Hygiene-, Wash-down- oder robustem Industrie-Design erhältlich. Sie verfügen über Schutzarten bis IP69K sowie eine Ecolab-Zertifizierung.
Häufige Fragen zur Primärverpackung
Die Primärverpackung umschliesst das Produkt direkt und muss in geeigneten Bedingungen angebracht werden. Insbesondere bei hygienesensiblen Produkten gelten strenge Vorgaben um Verunreinigungen aus dem Prozess zu vermeiden.
Der Unterschied liegt nicht unbedingt im verwendeten Material, sondern in der Möglichkeit zum Kontakt zum Produkt. Die Verarbeitungsbedingungen und Hygieneanforderungen sind bei Primär sehr hoch, während die Gefahr bei der Weiterverarbeitung in die Sekundärverpackung eher gering und daher dort niedrigere Vorgaben gelten.
Die Anforderungen an Maschinen und Komponenten unterscheiden sich je nach zu verpackendem Produkt und der Möglichkeit eines direkten Kontakts zwischen Maschine bzw. Maschinenteilen und Objekt. In der Lebensmittelverarbeitung sind insbesondere hygienische Oberflächen, intensive Reinigungsprozesse sowie die Einhaltung geltender Richtlinien und Vorschriften von zentraler Bedeutung.
Für die Verpackung kommen unterschiedlichste Materialien und Formen zum Einsatz. Dabei kann insbesondere die Stabilität des zu verpackenden Objekts einen Einfluss auf die Auswahl geeigneter Verpackungslösungen haben. In den jeweiligen Segmenten haben sich typische Verpackungsformen etabliert, beispielsweise Kunststofftrays mit Siegelfolie im Bereich der Fleischverarbeitung, Flaschen bei Abfüllprozessen sowie Becher und kartonierte Weichverpackungen im Molkereibereich.
Edelstahl zeichnet sich durch eine hohe Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen und Reinigungsmitteln sowie durch eine besonders glatte Oberfläche aus. Die geringe Oberflächenrauheit reduziert die Anhaftung von Verschmutzungen, Mikroorganismen und anderen Rückständen erheblich. Dadurch eignet sich Edelstahl insbesondere für sterile Prozesse sowie Anwendungen mit direktem Lebensmittelkontakt, bei denen ein hohes Maß an Hygiene und Reinheit erforderlich ist.