Automatisierte Palettierung von Kartons in der Verpackungsindustrie

Sensoren für die Palettierung

Der finale Prozessschritt der Verpackungstechnik, das sogenannte End-of-Line, umfasst die Zusammenführung, Beladung und gegebenenfalls Stapelung fertig verpackter Produkte und Verpackungseinheiten für den anschließenden Weitertransport. Dabei werden die Produkte in der Regel automatisiert ausgerichtet und auf geeigneten Ladungsträgern – insbesondere standardisierten Paletten – zu stabilen und transportfähigen Einheiten zusammengestellt.

Im Rahmen des Stapelprozesses sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Hierzu zählen insbesondere die Außenabmessungen der Produkte, ein optimiertes Schichtbild, eine ausgewogene Gewichtsverteilung sowie spezifische lokale und logistische Anforderungen. Nach Abschluss der Stapelung wird die Transporteinheit entsprechend den Transportanforderungen gesichert, um ein Verrutschen, Verschieben oder Instabilität während des weiteren Transports zu verhindern. Hierfür kommen typischerweise Stretchfolien, Umreifungsbänder oder vergleichbare Ladungssicherungssysteme zum Einsatz.

Die gesicherte Transporteinheit wird anschließend über die nachgelagerte Logistikkette zum jeweiligen Bestimmungsort transportiert. Für eine effiziente und zuverlässige Abwicklung der Lieferprozesse – sowohl im Handel als auch im direkten Versand an Endkunden – sind eine eindeutige Kennzeichnung der Transporteinheit sowie die vollständige Bereitstellung der erforderlichen Versand- und Begleitdokumente von zentraler Bedeutung.


Ihre Vorteile mit unseren Lösungen für die Palettierung

Zuverlässige Objektdetektion

Sichere Erkennung von Objekten durch spezielle Lichtfleckgeometrien und Lichtband

Platzsparende Lösung

Weniger Platz- und Montageaufwand durch innovatives Smart Gating bei Lichtvorhängen

Sichere Reflexionserkennung

Zuverlässige Erkennung reflektierender Oberflächen durch Depolfilter


Sensoranwendungen in der Palettierung

Im letzten Verpackungsschritt werden Kartons und Gebinde auf Paletten gestapelt und anschließend an die nachgelagerte Lager- und Transportlogistik übergeben. Die Palettierung umfasst dabei zahlreiche Aufgaben – von der Erfassung variabler Objektgeometrien und der Überwachung des Stapelvorgangs bis hin zur Kontrolle der Außenabmessungen.

Die anschließende Transportsicherung durch Umreifungsbänder oder Stretchfolie, beispielsweise in Folienwicklern, stellt weitere Anforderungen, insbesondere an die zuverlässige Materialzufuhr. Ein effizienter und störungsfreier Materialfluss sowie eine lückenlose Maschinensicherheit sind daher zentrale Anforderungen im End-of-Line-Bereich.

Klicken Sie auf die nummerierten Applikationen, um mehr über die jeweiligen Sensorlösungen zu erfahren.


Anwendungsbereiche im Palettierungs-Prozess

Das Anwendungsspektrum umfasst Aufgaben rund um die zuverlässige Materialbereitstellung als Grundlage für einen störungsfreien Stapel- und Wickelprozess. Hinzu kommen die erforderlichen Steuersignale für den automatisierten Transport sowie Anwendungen zur Transportsicherung und zum Folienwickeln des fertig palettierten Ladungsträgers. Abgerundet wird das Spektrum durch Anwendungen im Bereich der Arbeitssicherheit.

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Ob Umwickeln oder transportieren – wir unterstützen Sie mit der passenden Sensorik und Sicherheitslösung für die Palettierung.


Applikationen beim Umwickeln der Palette

Induktivsensor IS244 mit drehbarem Kopf für Endpositionserkennung von Schub- und Hubbewegungen auf Schiene

Überwachen von Endpositionen

Anforderung:

Zur Transportsicherung werden Palettenladungen oftmals automatisch in Stretchfolie eingewickelt. Bei Palettenwickelmaschinen muss die jeweilige Endlage des Folienschlittens überwacht werden, um Kollisionen zu verhindern.

Lösung:

Induktive Sensoren erkennen den Folienschlitten anhand der daran verbauten Metallteile. Diese kubischen induktiven Sensoren IS 244 mit drehbarem aktivem Kopf und einem Klemm- oder M12-Anschluss sind flexibel zu montieren und decken Tastweiten bis zu 40 mm ab.

> Mehr zu induktiven Sensoren

Lichttaster HT46 zur Erkennung der Oberkante für Hubsteuerung des Wicklers

Erkennen der Wickelhöhe

Anforderung:

Für einen korrekten Wickelvorgang soll die maximale Höhe der Palette erfasst werden. Zur Steuerung des Folienschlittens muss dabei die Oberkante der Palette erkannt werden.

Lösung:

Der Lichttaster HT 46C erkennt die Oberkante der beladenen Palette in bis zu 3 m Reichweite mit einer definierten Hintergrundunterdrückung unabhängig von den Objekten, die sich auf der Palette befinden.

> Mehr zu Lichttastern mit Hintergrundausblendung

Lichttaster HT 25 zur Restmengenerkennung im Folienvorrat für Wechselsignal

Ermitteln von Restmengen

Anforderung:

Für einen zuverlässigen Wickelprozess soll der Folienvorrat überwacht werden, um rechtzeitig ein Signal für einen erforderlichen Rollenwechsel zu erhalten. Dabei soll ein Sensor eingesetzt werden, der die Restmenge unabhängig von der Art der Folie zuverlässig erkennen kann.  

Lösung:

Die Lichttaster HT 3C und HT 25C mit gut sichtbarem, rotem Lichtfleck erlauben eine schnelle Ausrichtung in der Maschine und erkennen die Folienrolle farb- und oberflächenunabhängig. Die Sensoren können entweder mit einem Potentiometer oder über die integrierte IO-Link Schnittstelle eingestellt werden.

> Mehr zu Lichttastern mit Hintergrundausblendung


Applikationen beim Objekt- und Palettentransport

Reflexionslichtschranke PRK46 für Gebinde- und Endverpackung bei Palettierung

Erkennen von Objekten

Anforderung:

In der Endverpackung oder bei der Palettierung von Gebinden soll die Anwesenheit der Objekte geprüft werden. Auch Objekte mit Lücken müssen zuverlässig detektiert werden.

Lösung:

Die Reflexions-Lichtschranken RK 46C oder PRK 36 sind mit einer hohen Reichweite und damit einer sehr hohen Funktionsreserve ausgestattet. Bei weiteren Varianten kann die Empfindlichkeit eingestellt werden, eine Depol-Funktion erhöht die Verfügbarkeit der Anlage. Alle Sensoren haben die Schutzart IP 69K und eine ECOLAB-Zertifizierung.

> Mehr zu Reflexions-Lichtschranken

Reflexionslichtschranke PRK 25D zur Erkennung auf dem Förderband von folierten Objekten

Erkennen von Objekten auf dem Förderband

Anforderung:

Gebinde oder Kartons, die mit Folie umschrumpft sind, werden auf einem Förderband transportiert und sollen zuverlässig erkannt werden.

Lösung:

Die Reflexions-Lichtschranken PRK 15D oder PRK 25C.D ist optimiert für die Detektion von folienumschrumpften Objekten und bietet dadurch eine hohe Funktionsreserve. Steht wenig Bauraum zur Verfügung, kommen die Sensoren PRK 5B.D mit kleinerem Gehäuse zum Einsatz.

> Mehr zu Reflexions-Lichtschranken

Reflexionslichtschranke PRK46 und PRK 25C für Gebindeerkennung am Übergabepunkt

Erkennen und Positionieren von Objekten

Anforderung:

Entlang von Transportsegmenten oder an Übergabepunkten sollen Objekte erkannt oder die jeweiligen Stopp-Positionen detektiert werden. Dazu müssen die eingesetzten Sensoren eine gute Ausrichtbarkeit und eine hohe Wiederholgenauigkeit aufweisen. Auch Variationen der Objekte und eventuelle Verschmutzungen müssen toleriert werden.

Lösung:

Die Erkennung und Positionierung von Gebinden kann mit unterschiedlichen Reflexions-Lichtschranken gelöst werden. Je nach geforderter Funktionsreserve und Abmessungen eignen sich die Reflexions-Lichtschranken der Serien 28, 25C oder 46C in kubischer und die Serie 328 in zylindrischer Form. Alle Sensoren haben die Schutzart IP 67 bzw. IP69K und eine ECOLAB-Zertifizierung.

> Mehr zu Reflexions-Lichtschranken

Lichttaster im Montagesystem SetHT25 mit höchster Fremdlichtfestigkeit für Palettenförderer

Paletten von unten erkennen

Anforderung:

Über eine Palettenfördertechnik werden verschiedene Palettentypen transportiert. Um die Fördertechniksegmente komplett und fertig installiert aufstellen zu können, sollen die Paletten von unten erkannt werden. Dabei dürfen eventuelle hoch frequente LED-Hallenbeleuchtungen oder Schmutzpartikel den Sensor nicht beeinträchtigen.

Lösung:

Das Montagesystem SET-HT25CI kombiniert eine Spezialhalterung mit einem Lichttaster HT 25C. Der Halter verfügt über eine integrierte, schräg installierte Frontscheibe zur automatischen Ableitung von eventuell anfallenden Schmutzpartikeln. Durch die spezielle Parametrierung der Sensoren werden mögliche Fremdlichtquellen effizient ausgeblendet.

> Mehr zu Lichttastern mit Hintergrundausblendung

Lichtbandsensor RK46 zur Erkennung unregelmäßiger Objekte und Paletten

Erkennen von Paletten

Anforderung:

Alle Arten von Paletten sollen zuverlässig über die gesamte Länge erkannt werden. Auch beschädigte Paletten oder Paletten mit unregelmäßigen Vorderkanten sollen zulässig sein.

Lösung:

Die Reflexions-Lichtschranken RK 46C VarOS erkennen auch Objekte mit unregelmäßigen Formen und Durchbrüchen zuverlässig. Dazu verwenden die Geräte ein homogenes, gut sichtbares, 40 mm breites Lichtband sowie einen üblichen Reflektor TKS50x100. Die Sensoren sind mit einer Teach-Taste schnell und einfach einstellbar.

> Mehr zu Lichtvorhängen

Codeleser BCL500i für Paletten ID per Transportetikett

Codelesung an der Palette

Anforderung:

Nach der Palettierung und der erfolgten Ladungssicherung soll der Warencode auf den angebrachten Barcodeetiketten eingelesen und an das übergeordnete Warenwirtschaftssystem übergeben werden.

Lösung:

Für die Lesung des Palettenlabels wird ein Barcodeleser der Serien BCL 500i / BCL 600i eingesetzt. Die integrierte Feldbus-Vernetzbarkeit ist eines der Hauptmerkmale dieser Serien und ermöglicht die schnelle Anbindung an unterschiedliche Steuerungen. Die CRT-Technologie ermöglicht eine zuverlässige Lesung beschädigter Codes.

> Mehr zu stationären Barcodelesern 1D

Reflexionslichtschranke PRK D für folienumwickelte Objekte

Erkennen von umwickelten Paletten

Anforderung:

Die mit Folie umwickelten oder umschrumpften Paletten sollen über die gesamte Palettenlänge zuverlässig erkannt werden. Dabei darf der eingesetzte Sensor keine Fehlschaltungen generieren.

Lösung:

Die Reflexions-Lichtschranken PRK 36.D, PRK 46C.D und PRK 25C.D sind für den Einsatz an Rollenbahnen optimiert. Sie bieten speziell bei folienumwickelten und umschrumpften Paletten eine hohe Funktionssicherheit. Die Sensoren mit Schutzart IP 69K sind mechanisch sehr robust und durch die hohe Funktionsreserve mit einer Reichweite von bis zu 16 m sehr zuverlässig.

> Mehr zu Reflexions-Lichtschranken

Lichtvorhang CSL zur Höhen- und Breitenkontrolle von Objekten nach Palettierung

Breiten- und Höhenkontrolle

Anforderung:

Bevor eine beladene Palette in die Fördertechnik oder in ein automatisches Lagersystem eingefördert werden kann, müssen die äußeren Abmessungen sowie eventuelle Störkanten der Palette überprüft werden.

Lösung:

Die schaltenden Lichtvorhänge CSL 710 oder die messenden Lichtvorhänge CML 720i prüfen die Abmessungen der beladenen Palette während des Transports. Durch unterschiedliche Auflösungen und Messfeldlängen sowie mehrere konfigurierbare Ausgänge lassen sich die Geräte optimal an die Applikation anpassen.


Applikationen beim Verpackungsmaterial

Abstandssensor ODS110 für Höhenmessung am Palettenstapel

Höhenvermessung von Palettenstapeln

Anforderung:

In einem automatisierten Palettierungsprozess muss sichergestellt werden, dass in einem Puffer genügend leere Paletten vorrätig sind. Für einen zuverlässigen Prozess muss dazu die Stapelhöhe der Paletten überwacht werden.

Lösung:

Optisch messende Sensoren sorgen für eine zuverlässige Höhenvermessung. Der Abstandssensor ODS 110 kann den Abstand entweder über einen Analogwert oder die integrierte IO-Link Schnittstelle ausgeben. Durch den kleinen, gut sichtbaren Laserpunkt mit Laserklasse 1 ist der Sensor augensicher und einfach zu positionieren.

Lichtgitter CML730 mit Strahlauswertung zur Defekterkennung an Paletten

Kontrolle von Paletten

Anforderung:

Bei der Verwendung von Standardpaletten sollte der Zustand der Palette vor einem erneuten Einsatz geprüft werden. Dabei muss unter anderem kontrolliert werden, ob die Laufbretter sowie die Palettenklötze vorhanden sind.

Lösung:

Mit Hilfe der Einzelstrahlauswertung der messenden Lichtvorhänge CML 730i in V-Anordnung lassen sich die Laufbretter erfassen und beurteilen. Die Sensoranordnung erkennt eventuelle Lücken oder fehlende Bretter und erlaubt so ein frühzeitiges Ausschleusen defekter Paletten.

> Mehr zu messenden Lichtvorhängen

Reflexlichtschranke PRK3 zur Präsenzdetektion  transparenter Folien im Vorrat

Erkennen der Folie

Anforderung:

Beim Wickelvorgang muss das Vorhandensein der verwendeten Folie überwacht werden. Eventuell auftretende Folienrisse müssen zuverlässig erkannt werden. Zur Erkennung der oft transparenten oder teiltransparenten Folie ist ein geeigneter Sensor wichtig.

Lösung:

Die polarisierten Reflexions-Lichtschranken PRK 3C.A oder PRK 25C.A sind für die Erkennung von transparenten Folien geeignet. Die integrierte IO-Link Schnittstelle liefert umfangreiche Diagnosemöglichkeiten sowie die Möglichkeiten die Geräte remote zu parametrieren. Als Reflektoren dienen MTKS-Reflektoren oder REF6-Reflexfolien.

> Mehr zu Reflexions-Lichtschranken


Applikationen im Safety-Bereich

Mehrstahl-Sicherheitslichtschranke MLD mit Muting an Palettierer

Zugangssicherung mit Muting

Anforderung:

Die Zugangssicherung an Förderstrecken soll den Zutritt von Personen zu einem möglichen Gefahrenbereich verhindern und dabei gleichzeitig die Durchfahrt des Förderguts ermöglichen.

Lösung:

Die Muting-Funktion überbrückt den Sicherheits-Sensor während der Durchfahrt des Förderguts. Diese Funktion ist in den Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranken MLD 530 sowie in den Sicherheitslichtvorhängen MLC 530 bereits integriert. Die Sicherheits-Lichtschranken-Sets MLD-SET bieten komplette Lösungen für die Zugangssicherung mit Muting-Funktion.

Sicherheits-Lichtschranke MLD zur Zugangssicherung am Palettierer

Zugangssicherung am Palettierer

Anforderung:

Paletten-Gruppierer/ Entgruppierer sind gegen den Zugang von Personen zu sichern. Dazu ist eine zuverlässige Unterscheidung zwischen Personen und den manuell betriebenen Gabelstaplern notwendig. Zur Vereinfachung des Arbeitsablaufs und zur Minimierung von Unterbrechungen soll ein automatischer Wiederanlauf der Anlage möglich sein.

Lösung:

Die Kombination als Safety-Solution: der Zugang ist durch eine Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke MLD gesichert. Dahinter ist zusätzlich ein Sensor zur Erkennung des Gabelstaplers installiert. Durch Auswertung der Sensorsignale und deren Abfolge unterscheidet das Sicherheitssystem zwischen Gabelstaplern und Personen. Ein automatischer Wiederanlauf ist möglich.

> Mehr zu Safety-Solutions

Sicherheitslichtgitter MLC500 SPG mit sensorlosem Muting an der Paletten Fördertechnik

Zugangssicherung mit Smart Process Gating

Anforderung:

Die Zugangssicherung an einer Förderstrecke soll den Zutritt von Personen zu einem möglichen Gefahrenbereich verhindern und gleichzeitig die Durchfahrt des Förderguts ermöglichen. Idealerweise benötigt die dafür eingesetzte Sicherheitstechnik möglichst wenig Platz.

Lösung:

Bei Smart Process Gating erfolgt die Überbrückung des Sicherheits-Sensors in Verbindung mit einem Steuersignal von der SPS. Die Funktion ist im Sicherheits-Lichtvorhang MLC 530-SPG enthalten. Zusätzliche Muting-Sensoren entfallen und die Anlagen können durch die SPG-Funktion besonders platzsparend sowie manipulationssicher konstruiert werden.

> Mehr zu Sicherheits-Lichtvorhängen

Sicherheitslichtvorhang MLC 530 am Palettenwickler mit Folienresten

Zugangssicherung mit Folientoleranz 

Anforderung:

Trotz auftretender Folienstreifen vom Umwicklen soll die Zugangssicherung den Zutritt von Personen zu einem möglichen Gefahrenbereich verhindern. Idealerweise ist das eine Variante der eingesetzten platzsparenden Sicherheitstechnik.

Lösung:

Mit der reduzierten Auflösung können schmale Folienstreifen die max. zwei nebeneinanderliegende Strahlen unterbrechen mit der Smart Process Gating Funktion im Sicherheits-Lichtvorhang MLC 535-SPG RR toleriert werden ohne die Sicherheit zu reduzieren.

> Mehr zu Sicherheits-Lichtvorhängen

Zugangssicherung an der Übergabestation als gesamtes Solutions-Konzept

Zugangssicherung an Übergabestation als Solution

Anforderung:

Die Roboterzelle wird automatisch bestückt. Dazu wird das Material auf die Förderstrecke geladen, z. B. durch einen Gabelstapler, und dann in die Zelle transportiert. Der Zugang zur Zelle ist abzusichern. Um eine optimale Auslastung der Roboterzelle zu gewährleisten, soll das Sicherheitskonzept auch während des Beladevorgangs einen unterbrechungsfreien Betrieb der Zelle ermöglichen.

Lösung:

Der Beladebereich der Förderstrecke wird an der Zu- und Ausfuhrseite jeweils durch Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranken gesichert. Der Bereich zwischen den Lichtschranken wird durch Sicherheits-Radarsensoren auf Anwesenheit von Personen überwacht. Die Verknüpfung erfolgt über eine speziell entwickelte Solution für diese Aufgabe. 

Sicherheitsschalter mit Zuhaltung L300 für hohe Beanspruchung an Zugangstüren zu Palettierern

Zugangssicherung von Türen

Anforderung:

Bereiche mit gefährlichen Bewegungen können zu Wartungszwecken über Schutztüren betreten werden. Kommt die Bewegung nach Öffnen der Tür nicht umgehend zum Stillstand, ist die Tür durch einen Sicherheitsschalter mit Zuhaltung zu sichern.

Lösung:

Die robusten Sicherheitsschalter mit Zuhaltung L100, L250 und L300 halten Schutztüren fest verriegelt, bis der Zugang über ein elektrisches Signal freigegeben wird. Die Serie umfasst Standardbauformen, Geräte mit integrierten Bedienelementen sowie Geräte mit RFID-kodiertem Betätiger.

> Mehr zu Sicherheits-Zuhaltungen

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Häufige Fragen zur Palettierung

Die unter Berücksichtigung der Außenkanten gestapelten Kartons oder Behälter müssen für den anschließenden Transport zuverlässig gegen Verrutschen und Herunterfallen gesichert werden. Eine gängige Methode ist die Fixierung mit gespannter Stretch- oder Schrumpffolie, die um die Kartons und teilweise auch um die Palette gewickelt wird.

Bei stabilen Kartons und weniger schweren Produkten kommen alternativ gespannte Kunststoffbänder zum Einsatz, die je nach Anforderung längs und quer um das Packstück geführt werden. Bei empfindlichen Waren kann zusätzlich ein Kantenschutz an den Ecken angebracht werden. Dieser schützt die Verpackung und trägt zugleich zur Stabilität der Ladung bei.

Die Standfestigkeit einer Palette ist von entscheidender Bedeutung. Sowohl im Lager als auch in der Transportlogistik kann eine umgekippte Palette zu erheblichen Prozessstörungen und Schäden führen. In vielen Bereichen mit standardisierten Paletten sind zudem Leih- und Tauschsysteme etabliert, bei denen volle Paletten angeliefert und leere Paletten zurückgeführt werden.

Die wiederholte Nutzung im Palettenkreislauf hinterlässt jedoch Spuren. Daher ist eine Zustandskontrolle vor der weiteren Verwendung wichtig. Dabei wird überprüft, ob die Palette vollständig, standsicher und unbeschädigt ist – insbesondere, ob alle Planken und Füße vorhanden und intakt sind.

Bei der automatisierten Palettierung und in Palettenwicklern müssen sowohl der Folienvorrat als auch die Bewegungswege der beteiligten Komponenten, beispielsweise des Wickelarms oder der Palettenfixierung bei Drehtellern, zuverlässig überwacht werden. Hierfür kommen geeignete Sensorlösungen zum Einsatz, die eine sichere und störungsfreie Prozessführung gewährleisten.

Für den Materialtransport in einen gesicherten Bereich kommen sogenannte Muting-Sensoren zum Einsatz. Sie ermöglichen es, die Sicherheitsfunktion während der Ein- oder Ausfahrt von Material gezielt zu unterbrechen, ohne die Personensicherheit zu beeinträchtigen. Dafür müssen die Muting-Sensoren in einem geeigneten Abstand vor dem Sicherheitssensor positioniert und über die Steuerung entsprechend angesteuert werden.

Unter definierten Bedingungen und in Kombination mit geeigneten Sicherheitssensoren lässt sich auf zusätzliche Muting-Sensoren verzichten. Mit MLC SPG kann beispielsweise ein sensorloses Muting bei gleichzeitig gewährleisteter Sicherheit realisiert werden. Der dadurch gewonnene Platz erleichtert sowohl Retrofit-Projekte als auch die Planung von Neuanlagen und ermöglicht eine kompaktere Anlagenintegration.