Customized solutions for modern automation

In our Automation Solution Center, we combine expert knowledge, technological leadership and many years of project experience to make your automation processes more efficient and reliable. Our solutions are always developed where individual components reach their limits – combining sensors and software into tailored, standards-compliant automation concepts that make a real difference.

We support you from the initial idea through concept development to the full implementation and commissioning of your application. This gives you a customized automation solution that is optimally integrated into your infrastructure and meets the highest requirements.

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Your benefits from combining sensor technology, software, and engineering

Modern industrial environments are increasingly evolving into complex, interconnected systems. As a result, the importance of holistic solutions for making plants and processes more efficient is also growing. Our Automation Solution Center offers you a comprehensive approach that goes beyond traditional sensor technology.

We view every project as a unique challenge: From the initial problem assessment to the final solution, we develop a holistic concept that balances technical feasibility, economic efficiency and safety-related requirements. Thanks to our broad technology base and our partner network in the fields of sensor technology, vision, software and robotics, we can implement applications that go far beyond conventional solutions.

Our strength lies in our ability to intelligently orchestrate a wide variety of components – so-called sensor fusion, which includes all optical and non-optical technologies. This opens up new possibilities for process reliability, depth of automation and efficiency. 


Überblick Cyber Resilience Act (CRA):

  • EU-Verordnung 2024/2847 für Cybersicherheit digitaler Produkte
  • Einheitliche Standards und mehr Transparenz
  • Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus
  • Pflicht zu Risikobewertung und Updates
  • Meldepflichten ab September 2026 bei schwerwiegenden Sicherheitsvorfällen und aktiv ausgenutzten Schwachstellen
  • Vollständige Umsetzung bis Dezember 2027


Wie wir unsere Sensoren auf diese Anforderungen vorbereiten

Um Ihren Betrieb bestmöglich abzusichern, analysieren wir unser gesamtes Sensorportfolio. Dabei identifizieren wir, welche Produkte von den EU Vorgaben betroffen sind, und prüfen mögliche Risiken schon vor der Auslieferung. Dazu gehören Bedrohungsanalysen, Risikobewertungen und die Definition passender Schutzmaßnahmen. Unser Ziel ist, dass unsere Sensoren nicht nur funktional überzeugen, sondern gleichzeitig auch den geforderten Sicherheitsansprüchen gerecht werden – gerade in sensiblen und industriellen Umgebungen. 

1. Sicherheit entsteht schon in der Entwicklung

Bevor ein Sensor produziert wird, stellen wir sicher, dass Sicherheitsaspekte fest in den Entwicklungsprozess integriert und bewertet sind. Dazu gehören klare Sicherheitsanforderungen, gut dokumentierte Software Komponenten (SBOM), automatisierte Prüfungen, Code Reviews und umfassende Sicherheitstests wie Penetrationstests oder statische Codeanalysen. Durch diese Vorgehensweise verhindern wir, dass Schwachstellen überhaupt erst entstehen, und erhöhen nachhaltig die Produktqualität. 

2. Sicherheitsfunktionen direkt im Produkt integriert

Unsere neu entwickelten Sensoren werden bei der Auslieferung mit mehrfachen Schutzmechanismen ausgestattet sein. Dazu zählen sichere Grundeinstellungen mit nur notwendigen Zugängen und Berechtigungen („Security by Default“), ein geschützter Startvorgang, bei dem ausschließlich von Leuze signierte Software geladen werden darf („Secure Boot“), und sichere Updates, die verschlüsselt übertragen und geprüft werden. Sollte ein Update fehlschlagen, sorgt ein Rückrollmechanismus für Betriebssicherheit. Diese Maßnahmen reduzieren Angriffsflächen erheblich und schützen Ihre Anlagen zuverlässig im laufenden Betrieb. 

3. Geschützte Abläufe in Produktion und bei der Inbetriebnahme

Auch in der Fertigung werden wir auf Sicherheit achten: Software Artefakte werden signiert abgelegt, Zugriffe streng geregelt und alle Prüfschritte dokumentiert. Während der Inbetriebnahme prüfen wir Updates, richten sichere Netzwerke ein und sorgen dafür, dass Konfigurationen korrekt geladen und archiviert werden. Zukünftig stellen wir Ihnen einen digitalen Produktpass mit wichtigen Informationen wie Handbüchern und Zertifikaten zur Verfügung. 

4. Wie wir mit Schwachstellen umgehen – transparent und schnell

Falls später eine Schwachstelle entdeckt wird, reagieren wir umgehend: Wir bewerten das Risiko, dokumentieren es, stellen Lösungen oder Updates bereit und informieren betroffene Kunden aktiv. Gleichzeitig überwachen wir kontinuierlich internationale öffentliche Datenbanken für Sicherheitslücken, sodass neue Risiken frühzeitig erkannt werden. So schaffen wir maximale Transparenz und sind ein verlässlicher Partner an Ihrer Seite, auch über den Kauf hinaus. 

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Was das für Sie als Kunde bedeutet – Ihre Vorteile auf einen Blick

Cybersicherheit schützt Ihre Produktion und sorgt dafür, dass Ihre Abläufe reibungslos, zuverlässig und effizient bleiben.

  • Reduziertes Risiko von Produktionsausfällen:
    Durch gezielte Schutzmaßnahmen werden Angriffe und Störungen frühzeitig abgewehrt, sodass Ihre Produktionsprozesse kontinuierlich laufen.
  • Höhere Anlagenverfügbarkeit:
    Weniger ungeplante Stillstände bedeuten mehr Produktivität und eine optimierte Nutzung Ihrer Maschinen.
  • Schutz sensibler Betriebsdaten:
    Ihre wertvollen Informationen bleiben vertraulich und sicher, sowohl innerhalb Ihres Unternehmens als auch gegenüber externen Zugriffen.
  • Zukunftssicherheit durch regulatorische Konformität:
    Mit unseren Lösungen erfüllen Sie aktuelle Sicherheitsanforderungen und sind gleichzeitig auf zukünftige Standards vorbereitet.


Cybersicherheit für Ihre Anlagen: Häufige Fragen zum CRA

Der Cyber Resilience Act (CRA) ist eine EU-Verordnung zur Cybersicherheit von Produkten mit digitalen Elementen.

Beispiel: Ein Hersteller von Förderanlagen muss sicherstellen, dass die Steuerungssoftware gegen Hackerangriffe geschützt ist, damit die Produktion nicht gestoppt wird.

Grundsätzlich alle Produkte mit digitalen Elementen, welche mit anderen Produkten oder einem Netzwerk Daten austauschen bzw. kommunizieren – unabhängig von Branche oder Einsatzgebiet.

Beispiel: Sowohl ein Sensor in einer Fertigungsstraße als auch ein smartes Wartungsgerät fällt unter die Vorschriften.

Der CRA wird vollständig ab 11. Dezember 2027 wirksam. Erste Pflichten hinsichtlich der Meldung von aktiv ausgenutzten Schwachstellen und schwerwiegenden Sicherheitsvorfällen treten bereits ab 11. September 2026 in Kraft.

Beispiel: Ein Maschinenbauer sollte bereits jetzt Sicherheitsbewertungen in der Entwicklungsphase durchführen, um spätere Anpassungen zu vermeiden.

Ja – Cybersicherheit wird systematisch in den gesamten Entwicklungsprozess integriert.

Beispiel: Schon bei der Konstruktion einer Förderanlage werden mögliche Bedrohungen und Risiken für die Steuerungssoftware bewertet und entsprechende Schutzmechanismen implementiert.

Hersteller müssen Sicherheitsrisiken identifizieren, ihre Produkte absichern, Sicherheitsupdates bereitstellen und die Einhaltung der Vorschriften nachweisen.

Beispiel: Ein Hersteller von Verpackungsmaschinen dokumentiert alle Sicherheitsmaßnahmen und stellt regelmäßige Software-Updates zur Verfügung.

Kunden erhalten sicherere Produkte, die weniger anfällig für Angriffe sind. Das reduziert Produktionsausfälle, schützt sensible Daten und sorgt für langfristige Zuverlässigkeit.

Beispiel: Ein Lebensmittelproduzent kann seine Produktionslinie ohne Unterbrechung betreiben, selbst wenn Cyberangriffe auf Unternehmenssysteme zunehmen.

Ja – der CRA verlangt Konformitätsnachweise, die Sicherheit und Compliance belegen. Leuze bestätigt die Einhaltung der CRA-Anforderungen in der jeweiligen produktspezifischen EU-Konformitätserklärung (CE-Erklärung).

Beispiel: Ein Hersteller von Robotiksystemen kann seinen Kunden den offiziellen Nachweis vorlegen, dass alle Sicherheitsstandards erfüllt sind.

Neu in den Verkehr gebrachte Produkte müssen die Anforderungen erfüllen. 

Die Produkte, die vor dem Inkrafttreten des CRA im Einsatz sind oder sich im Lager des Kunden befinden, müssen nicht rückwirkend angepasst werden. Gleiches gilt für Ersatzteile, die keine technischen Änderungen aufweisen. 

Beispiel: Bestehende Anlagen können durch Updates und zusätzliche Sicherheitschecks CRA-konform gemacht werden, ohne die Produktion stillzulegen.

Leuze begleitet Kunden bei der praktischen Umsetzung der CRA-Anforderungen – damit Sie rechtzeitig compliant sind, ohne Produktionsrisiken einzugehen.

Direkt Kontakt aufnehmen

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Exkurs: Security als Herausforderung in der industriellen Automation

Warum industrielle Netzwerke besonders gefährdet sind

Industrielle Netzwerke kombinieren Altanlagen mit modernen digitalen Systemen. Die lange Lebensdauer von Maschinen und Steuerungen bedeutet, dass Sicherheitslücken über Jahre bestehen bleiben können. Gleichzeitig wächst die Vernetzung innerhalb der Produktionsumgebung, was Angriffsflächen vergrößert. Ohne gezielte Sicherheitsmaßnahmen können bereits kleine Schwachstellen zu erheblichen Produktionsausfällen oder Datenverlust führen.

OT-Security schützt Ihre Produktion

Betriebstechnologie (OT) steuert kritische Prozesse in der Fertigung. Angriffe auf OT-Systeme wirken sich direkt auf Maschinen und Produktionslinien aus und können erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Durch gezielte Sicherheitsstrategien werden OT-Systeme geschützt, sodass Anlagen zuverlässig laufen, Stillstände minimiert werden und gleichzeitig die Sicherheit sensibler Betriebsdaten gewährleistet bleibt.

Sensoren und Aktoren sicher gestalten

Moderne Produktionsanlagen sind auf vernetzte Sensoren und Aktoren angewiesen. Diese Geräte müssen präzise arbeiten und gleichzeitig sicher gegen Angriffe sein. Hersteller stehen vor der Herausforderung, Geräte so zu entwickeln, dass sie Updates erhalten können, Daten geschützt verarbeiten und gleichzeitig zuverlässig und leistungsfähig bleiben. Unsichere Sensoren können sonst zu Einfallstoren für Cyberangriffe werden.

Updates & Patch-Management sind essenziell

Software- und Firmware-Updates schließen Sicherheitslücken und schützen die Produktionssysteme langfristig. Ein strukturiertes Patch-Management stellt sicher, dass Updates zeitnah und zuverlässig durchgeführt werden, ohne dass der laufende Betrieb unterbrochen wird. So bleiben Anlagen sicher, ohne die Produktionsleistung zu beeinträchtigen.

IT und OT müssen zusammenarbeiten

Die zunehmende Integration von IT- und OT-Systemen steigert die Effizienz, erhöht Transparenz und ermöglicht neue digitale Services. Gleichzeitig steigt die Komplexität und damit die potenzielle Angriffsfläche. Ein ganzheitliches Sicherheitskonzept sorgt dafür, dass IT- und OT-Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind, Risiken frühzeitig erkannt werden und sich Sicherheitsmaßnahmen gegenseitig ergänzen – für eine verlässliche und sichere Produktion.


Our team of experts

Our interdisciplinary team consists of specialists from a wide range of fields – including sensor technology, software development, application engineering, image processing, robotics, material flow and occupational safety.

This broad expertise allows us to take a holistic view of complex challenges and develop solutions that meet the highest standards in both design and technology. 

Your contact person

We can guide you from the initial idea through to a safe, fully functional automation solution.

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